2016/2017

fireworks-1845023_1280Das Jahr 2016 ist nun Geschichte. Es war ein Jahr mit vielen Ereignissen, manche waren positiv andere hingegen negativ. Man neigt dazu immer das vergangene Jahr dann zu betrachten und zu analysieren, wo man richtig gehandelt hat und wo man Fehler gemacht hat.

Für mich persönlich war das Jahr 2016 ein ganz besonderes Jahr. Im März 2016 erblickte mein Sohn das Licht dieser Welt und ist seither unser Sonnenschein auch an verregneten Tagen. Dieses Jahr durfte ich auch meine Lehre als Oberflächenbeschichter abschließen. Alles in allem hat der Herr sein Segen über mich ausgeschüttet.

In der Gemeinde, die ich besuche, ist es üblich, dass zu Silvester ein Gottesdienst stattfindet. Wir treffen uns gegen 22:00 Uhr und genießen die Gemeinschaft und füllen diese mit Gesang, Gedichten und Segenswünschen. Bevor dann das neue Jahr anbricht, knien wir uns gemeinsam hin und beten, sodass wir das neue Jahr auf knien erwarten im Gespräch mit unserem himmlischen Vater.

Nicht jeder hat dieses Privileg das Jahr so begrüßen zu knnen, dennoch erhoben sich die vergangene Woche einige kritische Stimmen. Manche waren unzufrieden mit der Art und Weise und voralle mit der  Uhrzeit. Den Gottesdienst auf 19:00 Uhr zu verlegen um dann das neue Jahr zu Hause zu begegnen wurde sogar diskutiert.

Ehrlich gesagt war ich nicht so begeistert von dieser Idee. Mir war diese Tradition sehr wichtig, da es niht einfach ein Ritual ist an welches wir uns gewöhnt hatten, nein es war viel mehr.

Es hat eine gewisse symbolische Kraft. whrend auf der ganzen Welt Feuerwerk gezündet wird und der Schall der kleinen Explosionen die Stadt füllt gibt es einen Ort an dem Stille herrscht und man vereinzelnt Gebete warnimmt. Es ist ein Kontrast den wir hier geben. Etwas, was die Gemeinde von Anfang an sein sollte. Eine besondere Gemeinschaft, welche den Umständen ihrer Umgebung trotzt. Sei es an Silvester oder wenn alle voller Wut und Hass den Schuldigen suchen und Flüchtlinge als schändlich anerkennen, sind es wir Christen welche in Ruhe im Gebet zu Jesus kommen. Wir sind auch nur flüchtige Besucher auf dieser Erde und wenn wir uns die Jünger Jesu nennen wollen haben wir Liebe untereinander.

„Es ist alles vergänglich“ Prediger 1,2

An solchen Tagen wird mir immer wieder die Endlichkeit dieser Erde bewussst und wie sehr wir uns doch bemühen, das Endliche so gemütlich wie möglich zu gestalten. Ich sage nicht, dass jeder auf der Straße leben sollte, weil alles endlich ist. Vielmehr möchte ich zum Ausdruck bringen, dass Gott etwas für uns vorbereitet und durch Jesus Christus zugänglich gemacht hat. Wenn sich dann wieder einmal die Stimme der Wut in uns erhebt, sollten wir daran denken, dass Gott die Liebe ist und uns nie im Stich lässt sondern eine ewige bleibende Stätte für uns hat.

So beteten wir ins neue Jahr und baten vorallem um den Segen Gottes, um seine Gnade und um Kraft damit diese Welt nicht in unserem Leben die Führung übernimmt.

„Der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe, und eigene Mühe fügt ihm nichts hinzu.“ Sprüche 10,22

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr 2017! Folgt dem Herrn, ihr werdet es nicht bereuen!